Rubrik: DenkmalUnterrubrik: Am Wegrand entdackt

Test it!

Morgens auf dem Weg zur Arbeit begegne ich ihnen immer an der gleichen Stelle. Sie lächeln sich an und halten dabei demonstrativ ihre Zigarette in Schulterhöhe und Gesichtsnähe. Die eine Frau sieht ganz "normal" aus, eben Straßenkleidung für den Alltag; die andere dagegen wirkt schrill und lässt sich eindeutig dem "Rotlicht-Milieu" zuordnen. Bei genauerem Hinschauen erkenne ich, dass es sich wohl um einen Transvestiten handelt.

Eine Zigaretten-Marke wird bereits seit Jahren mit der Darstellung von "Extrem-Gruppen" der Gesellschaft beworben. Der immer gleiche Slogan "Test it", der dabei verwendet wird, bezieht sich auf die Zigarettenmarke, die ganz nebenbei noch zum Kommunikationsmittel über soziale und gesellschaftlichen Grenzen hinweg hochstilisiert wird. Aber steckt nicht doch mehr dahinter? "Einfach ausprobieren" wird hier als Lebensmaxime angepriesen: Warum nicht? Es ist doch nichts dabei? Egal wie man lebt, Hauptsache man hat Spaß dabei und geht locker miteinander um. Tolerant sein! Den anderen stehen lassen, wo er ist, auch wenn er noch so extrem lebt.

Ist wirklich alles gleich gültig? Bleibt es wirklich nur Spaß? Können wir die Folgen, die ein bestimmter Lebensstil hat, ausblenden, als ob sie uns nichts angingen? Schon so ein kleines Ding wie die Zigarette hat gewaltige Auswirkungen. Ihr permanenter Genuss kann uns Jahre unseres Lebens kosten. Machen wir uns nichts vor: Auch für eine aufgeweichte Moral zahlen wir einen Preis.

Es ist nicht egal, wie wir leben. Die Bibel definiert all das, was uns ins Verderben zieht, als Sünde. Und die Begierde in uns zieht uns hin zur Sünde. Wer zieht uns aus diesem Sumpf? Das Rauchen aufzugeben, ist schon schwer genug, aber von der Sünde loszukommen, das schafft keiner von sich aus. Deshalb ist Jesus gekommen. Er hat für unsere Sündenschuld mit seinem Leben bezahlt. Und darüber hinaus will Gott uns ein neues Leben und damit Widerstandskraft gegen die Sünde geben.