Rubrik: DenkmalUnterrubrik: Am Wegrand entdackt

Nächste Woche du!

Außer dir habe ich an nichts Gefallen auf der Erde. Mag auch mein Leib und mein Herz vergehen - meines Herzens Fels und mein Teil ist Gott auf ewig.

Psalm 73,25-26

Er sieht einladend aus, der Strand. Offensichtlich zwar nicht in der Südsee, sondern eher ein biederer Nordseestrand, wo die Sonne manchmal lange auf sich warten lässt. Aber immerhin, auch da kann man Urlaub machen und das Leben genießen. Dazu jedenfalls laden die sechs Liegestühle wohl ein. Spätestens nachdem ich die Kreuze gesehen habe, die man sonst nur auf dem Lottoschein so fein säuberlich markiert, wird mir klar, worum es geht: Um das Glück, dem jeden Samstag und viele auch mittwochs Millionen nachrennen - möglichst mit "sechs Richtigen". Und darunter dann dieser verheißungsvolle Satz: Nächste Woche du! Ein Versprechen, für dessen Einlösung sich natürlich niemand verbürgt, das aber trotzdem seine Wirkung nicht verfehlt. Denn jeder, der mitspielt, glaubt, dass auch ihm die Glücksgöttin einmal ihre Huld erteilen wird.

Das Lottospiel repräsentiert wie kein anderes Glücksspiel eine Sehnsucht, die mehr oder weniger in uns allen vorhanden ist. Die Sehnsucht nach einem besseren Leben, nach Unabhängigkeit, nach Wohlstand, nach blanker Lebenslust und der Möglichkeit, sich alle Wünsche erfüllen zu können. Und das entscheidende Mittel dazu ist das Geld. Millionen setzen all ihre Hoffnungen darauf. Der Bibelvers oben spricht allerdings von einer Hoffnung, die sich auf etwas ganz anderes gründet. Und das wird leider kaum beachtet. Nur wenige entdecken dieses Glück, Gott persönlich zu kennen - ja so vertraut mit ihm zu sein, wie man es sich sonst nur mit einem Menschen vorstellen kann, den man innig liebt.

Kennen Sie dieses Gefühl: Mit der Liebe zu einem Menschen und dem Geliebtwerden von diesem Menschen alles gefunden zu haben und zufrieden und glücklich zu sein? So kann man Gott kennen und das nicht nur für eine begrenzte Zeit, sondern für immer und ewig. Dann sind all das Geld und die damit verbundenen Wünsche nicht mehr so wichtig. Dann wird plötzlich wichtig, wie man anderen Liebe erweisen kann.

Wollen Sie dieses Glück finden?

Gott bietet es in Jesus Christus jedem an. Und dazu braucht man keine "sechs Richtigen".