Er ist wahrhaftig auferstanden. Nicht nur symbolisch, wie manche behaupten, sondern buchstäblich, sogar entgegen der Erwartung seiner enttäuschten Jünger! Aber er kehrte nicht einfach zurück in sein »altes Leben«, sondern mit einem neuen Körper, der nicht mehr an Raum und Zeit gebunden ist und ewig lebt. In der Bibel berichtet Lukas, der Arzt und Historiker: »Nach seinem Leiden und Sterben hat sich Jesus den Aposteln gezeigt und damit bewiesen, dass er tatsächlich auferstanden ist. Vierzig Tage lang sahen sie ihn und er sprach mit ihnen über das Reich Gottes« (Apostelgeschichte 1,3). Dies schrieb er aufgrund von Zeugenaussagen verschiedener glaubwürdiger Personen, die dabei gewesen sind (vgl. Lukas 1,1-4).
Napoleon, der große französische Feldherr und Kaiser, beschäftigte sich während seiner Verbannung auf St. Helena mit der Person Jesus Christus und schrieb u. a.: »Ich kenne die Menschen, und ich sage Ihnen, dass Jesus kein Mensch ist. Seine Lehre ist ein Geheimnis, das für sich allein steht und von einer Einsicht herrührt, die keine menschliche Einsicht ist. Alexander der Große, Cäsar, Karl der Große und ich haben große Reiche gegründet. Doch auf was haben wir unsere genialen Taten gestützt? Auf Gewalt! Jesus allein hat sein Reich auf die Liebe gegründet. Heute noch würden Millionen Menschen für ihn sterben. Ich selbst aber sterbe vor der Zeit, und mein Leib wird der Erde wiedergegeben, damit ihn die Würmer fressen. Das ist das Ende des großen Napoleons. Welch ein mächtiger Abstand zwischen meinem tiefen Elend und dem ewigen Reich Christi, welches gepredigt, geliebt, gepriesen und über die ganze Erde ausgebreitet wird.« Karl-Heinz Gries