Ich weiß nicht wie alt Sie sind. Vielleicht gerade 18 oder 20 Jahre. Oder Sie befinden sich in Ihren mittleren Jahren zwischen 40 und 50. Vielleicht sind Sie sogar älter, in den Sechzigern oder Siebzigern, und schauen auf ein langes Leben zurück. Dann werden Sie sicher bestätigen können, dass das Leben einem Hauch gleicht. Die Jahre vergehen, und ehe man sich versieht, ist man alt.
John Charles Ryle, Bischof in Liverpool, schrieb um das Jahr 1880: »Alles wird älter: Die Welt wird älter, wir selbst werden älter. Noch ein paar Sommer, noch ein paar Winter, noch ein paar Krankheiten, noch ein paar Sorgen, noch ein paar Hochzeiten und noch ein paar Abschiede – und was dann? Dann wird das Gras auf unserem Grab wachsen.«
Das sind nachdenklich machende Worte. Egal ob wir 18 oder 80 Jahre alt sind, unser Leben ist ein Hauch. Es vergeht in Windeseile. Und wozu das alles? Warum leben wir? Wozu sind wir da, wenn alles so kurz und vergänglich ist? Die Bibel zeigt uns, dass Gott alles geschaffen hat, auch uns Menschen. Wir sollen uns daran erinnern, dass unser Leben auf der Erde im Vergleich zur Ewigkeit nur von kurzer Dauer ist. Die Frage ist, ob wir diese kurze Zeit auf Erden nutzen, um uns für die Ewigkeit vorzubereiten.
Unvorbereitet ist man, wenn man nie über den Sinn seines Daseins nachgedacht und fern von Gott gelebt hat. Das Resultat ist dann die Hölle. Vorbereitet ist man hingegen, wenn man zu Lebzeiten erkannt und für sich in Anspruch genommen hat, dass der alleinige Gott seinen Sohn Jesus Christus auf die Erde geschickt hat, um unsere persönliche Lebensschuld am Kreuz zu begleichen. Das Ergebnis ist dann der Himmel als ewiger Wohnort.
Thomas Lange